Yachtcharter Kroatien

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Yachtcharter Kroatien2019-03-22T15:22:53+00:00

Yachtcharter Kroatien

Am 1. Mai des Jahres 305 geschah etwas, das bis dahin noch nie vorgekommen war und nie wieder geschehen sollte. Diokletian, Kaiser des römischen Reiches, schied freiwillig aus dem Amt und zog sich in das Privatleben zurück.

Als Rückzugsort erbaute er einen gewaltigen Palast in der Nähe seines Geburtsortes. Noch heute bildet der Diokletianpalast die Innenstadt der kroatischen Stadt Split.

Ein Besuch der Hafenstadt gehört auf den Törnplan eines jeden Seglers. Doch auch abseits der historischen Stätten gehört Kroatien zu Recht zu den beliebtesten Charterrevieren.

Im Norden liegt die Kvarner Bucht mit den Inseln Krk, Rab, Cres, Pag und zahlreichen weiteren.

Für viele Segler der Himmel auf Erden. Die Distanzen sind gering und die kleinen Küstenstädte überbieten sich geradezu an Schönheit. Etwas rauer wird es auf dem Weg nach Süden im Nationalpark der Kornaten. Wer meint, an ihnen vorbeisegeln zu können, wird etwas verpassen.

Denn in dem kleinen Archipel kann ein ganzer Urlaub verbracht werden. Wer noch weiter in den Süden vordringen möchte, wird in Dalmatien das perfekte Segelrevier für Charter in Kroatien finden.

Der Flughafen von Split wird von vielen Städten Deutschlands angeflogen, sodass sich rund um die antike Stadt zahlreiche Charterbasen angesiedelt haben. Viele Segler chartern hier ihre erste Yacht.

Von hier starten Sie in die Inselwelt Dalmatiens. Die Distanzen von Marina zu Marina oder von Bucht zu Bucht sind kurz und die Thermik beschert im Lauf des Tages einen schönen Segelwind. Für Abkühlung sorgt ein Sprung in die erfrischende Adria.

Noch weiter im Süden liegt die Altstadt von Dubrovnik – Postkartenmotiv und Drehort für Film und Fernsehen.

Wissenswertes Yachtcharter Kroatien

Klima: Mediterran. Die Hitze in den  Sommermonaten wird meist vom Maestrale gemildert.

Wind: In den Sommermonaten kann mit bestem Sommerwetter gerechnet werden, dessen Hitze tagsüber vom Maestrale aus Nordwest und nachts vom Burin gekühlt wird. Mit der Bora aus Nordost muss auch im Sommer, wenn auch selten in voller Stärke, gerechnet werden. Der Schirokko weht meist nur in der Vor- und Nachsaison.

Navigation:  Terrestrisch.

Gezeiten & Strom:  Der Tidenhub variiert zwischen 0,2 (Dubrovnik) und 0,5 Meter (Istrien). Er kann ebenso vernachlässigt werden wie der kaum merkbare Strom.

Zeigt die Bora was sie drauf hat, kann in exponierten Passagen Strom bis zu vier Knoten laufen und der Wasserstand in manchen Häfen um bis zu einem Meter schwanken.

Bläst der Wind stürmisch die Adria hinauf (Jugo), kann dies auch im Norden Istriens zu einem ‚aqua alta‘ führen, das den Pegelstand um bis zu einen Meter nach oben verschiebt.

Beste Reisezeit:  Mitte Juni bis Ende August.  In den Sommermonaten oft überlaufen.

Kleidung: Im Sommer leichte Baumwollkleidung. In der Vor- und Nachsaison Pullover und leichtes Ölzeug.

Papiere:  Gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Führerscheine: Sportbootführerschein See und Seefunkzeugnis SRC.

Anreise:  Der Flughafen von Rijeka liegt auf der Insel Krk und wird wie Split von Deutschland aus angeflogen.

Einreise & Zoll: Kroatien ist EU-, aber nicht Schengenland.

Nützliche nautische Tipps für Yachtcharter Kroatien

Windverhältnisse

Bura (Bora): Dieser kühle und trockene Fallwind kann zu jeder Jahreszeit auftreten und besonders in der Vor- und Nachsaison Sturmstärke erreichen. Je nach Luftdruckverteilung unterscheidet man die ‚weiße Bura‘ (Wind aus NE bis N, schönes Wetter) oder die ‚schwarze Bura‘ (Wind aus NE bis E, Schlechtwetter).

Jugo (Schirokko): Dieser warme und feuchte Wind aus SE sorgt fast immer für hohen Seegang. Wird er von einem Tief über Europa und von einem Hoch über dem östlichen Mittelmeer ausgelöst, bleibt der Himmel klar bis bewölkt. Tiefs im Mittelmeer sorgen für dichte Bewölkung, viel Regen und verleiden einem mit böigem Starkwind aus SE bis S manchen Segeltag. Angekündigt werden sie von stark fallendem Luftdruck.

Maestrale: Dieser thermische Wind setzt am Vormittag aus NW ein, erreicht am Nachmittag mit bis zu fünf Beaufort seine größte Stärke und verabschiedet sich meist mit der sinkenden Sonne. Er ist der ideale Segelwind an der kroatischen Küste.

Burin: Der Burin ist eine ablandige Thermik, die nachts selten mehr als zwei Beaufort erreicht. An den Nordküsten von Brač, Hvar und Šćedro kann er mit bis zu fünf Windstärken blasen. Gefährlich wird der Burin, wenn er von einer leichten Bura verstärkt, nachts mit Sturmstärke in die nach Nord offenen Buchten bläst.

Newera:  Schwere Gewitter, Regen und Hagel, stürmischer Wind mit Orkanböen. Sie lässt sich kaum vorhersagen, doch muss man an heißen und schwülen Sommertagen immer mit ihr rechnen. Eine Newera gehört zu den gefährlichsten Wetterphänomenen an der dalmatinischen Küste.

Sehenswertes für Yachtcharter Kroatien

Istrien

Rovinj: wegen der einmaligen Lage seiner Altstadt und dem weiten Blick vom Turm des Domes über das Segelrevier. Lässt es der Wind zu, sollten Sie sich römisch-katholisch an die Nordmole legen. Dann haben Sie hinter dem Heck Ihres Schiffes gleich den berühmten Markt, der mehr bietet als Ihre Bordküche aufnehmen kann.

Pula: wegen seinem so gut erhaltenen Amphitheater und dem quirligen Lebensraum in der Altstadt, wo Sie nahe dem Sergierbogen einen Kaffee mit James Joyce trinken können, der nicht nur in Triest, sondern auch in Pula an seinem ‚Ulysses‘ gearbeitet hat.

Porec: wegen des Flairs seiner Hafenmeile und dem morbiden Charme seiner weitgehend unverfälscht erhaltenen Altstadt.

Kvarner Bucht

Cres: zum einen wegen der Atmosphäre im Rund seines inmitten des Städtchens gelegenen Hafenbeckens, aber auch wegen der stillen Gässchen dahinter, in denen sich, abseits des Trubels, manches gute Lokal finden lässt. Wer früh kommt, auf den wartet vielleicht noch ein Platz an der Hafenmole (ortsnah und billig), wer zu spät kommt, muss sich mit der Marina abfinden. Die ist teuer und der Weg ins Städtchen weit.

Rab: weil ‚die Stadt mit den vier Kirchtürmen‘, zusammen mit ihrem Hafen, nachts und von hoch oben, zum Schönsten gehört, was Kroatien seinen verwöhnten Besuchern zu bieten hat.

Dalmatien

Trogir: weil Sie sich nach einem Besuch in Korčula entscheiden müssen, welche von den beiden mittelalterlichen Städten schöner ist. Vorweg gesagt: Ein Patt ist wahrscheinlich…

Split: weil es im Mittelmeerraum keine zweite Altstadt mit einem solchen Ensemble aus Diokletianpalast, Peristyl und Kathedrale mehr gibt.

Korcula: weil diese unverfälscht mittelalterliche Stadt seine Besucher zum Träumen von jenen Zeiten verleitet, in denen Marco Polo angeblich innerhalb dieser Stadtmauern geboren wurde.

Dubrovnik: weil jeder für sich entscheiden soll, ob das mit seinem alten Namen ‚Ragusa‘ so oft besungene Kleinod wirklich das hält, was sich jeder von ihm erwartet.

Stadt Hvar:  Obwohl von Touristen gestürmt, ist die Altstadt von Hvar immer noch der Höhepunkt eines jeden Törns in diesem Revier. Unübertroffen ist der Blick von der Festung auf Ort, Hafen und die vorgelagerten Inseln.

Stari Grad: Hvars ‚Alte Stadt‘ ist für viele nur zweite Wahl. Zu Unrecht, wie jeder bestätigen wird, der die Atmosphäre einen Abend lang in sich aufgesogen hat.

Vis: Erst seit 1995 können Touristen die Insel Vis besuchen. Zuvor war sie militärisches Sperrgebiet, sodass der Tourismus erst spät auf der Insel Fuß fassen konnte.

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Das Revier Kroatien lässt keine Wünsche offen. Ob Anfänger oder erfahrene Segler, alle kommen auf Ihre Kosten.
Für einen Männertörn in Kroatien eignet es sich genauso wie für einen Familientörn.
Kurze Distanzen und Navigieren auf Sicht sind deutliche Pluspunkte in Yachtcharter Kroatien.