Yachtcharter Italien

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Yachtcharter Italien2019-02-27T15:44:21+00:00

Yachtcharter Italien

Der berühmte italienische Stiefel bietet mit einer Küstenlänge von mehr 7.600 Kilometern Länge mehr als nur ein Segelrevier für die nächste Charter. Die Ostküste blieb lange im Schatten der Länder auf der anderen Seite der Adria. Daher gilt sie noch immer als Geheimtipp für ein erlebnisreiches Charter-Erlebnis. Die nördliche Adria lockt mit den Lagunen rund um Venedig.

Die Westküste bietet dem Segler eine perfekte Infrastruktur und reichlich Abwechslung in Form der Inseln Elba, Sardinen und Sizilien.

Sardinien entwickelte sich bereits früh zu einem der Lieblingscharterziele und bietet alles, was Segler begehren. Mondäne Marinas im Norden an der Smaragdküste, Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit im Süden.

Wohin Sie mit der Yacht auch segeln, irgendwo finden Sie immer eine stille Bucht, um zu ankern oder den Urlaub zu genießen. Kaum ein Land ist dazu auch noch so Abwechslungsreich wie Italien.

Daher sollten Sie bei der Wahl des nächsten Charterzieles sorgfältig abwägen. Wenn es in den Sommermonaten an der Küste Sardiniens oder Siziliens brüllend heiß ist, kann es auf Elba wieder etwas angenehmer sein.

Ein Hauch von Abenteuer bieten die Äolischen Inseln im Norden Siziliens. Hier speien die aktivsten Vulkane Europas noch immer regelmäßig heiße, schweflige Schwaden aus und es ergießen sich Lavaströme in das Meer.

Wenn der Mistral aus Nordwest weht, kann es in der Straße von Bonifacio schnell ungemütlich werden.

Schon in der Antike umschifften die Seefahrer daher die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien.

Doch meist weht der Wind aus nördlichen Richtungen mit angenehmen vier Windstärken.

Wissenswertes Yachtcharter Italien

Mediterran bis subtropisch.

Meist bestes Sommerwetter. Wind hauptsächlich aus Nordwest mit bis zu vier Beaufort. Viele regionale Einflüsse. In der Straße von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien sind fünf bis sechs Beaufort bei Mistral möglich.

Terrestrisch. GPS und Plotter sind eine gute Hilfe beim Umschiffen von Klippen und Aufspüren von verborgenen Hafeneinfahrten.

Tidenhub und -strom sind vernachlässigbare Größen. Wind kann je nach Region und Windrichtung Strömung verursachen.

Juni, Juli, September. Im Sommer kann es gerade im Süden sehr heiß werden.

Im Sommer leichte Baumwollkleidung. In der Vor- und Nachsaison Pullover und leichtes Ölzeug.

Gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Sportbootführerschein See.

Am besten per Flug. In der Saison werden zahlreiche Ferienorte entlang der Küste und auf Sardinien angeflogen. Für die Reviere an der nördlichen Adria kommt auch die Anreise per Auto in Betracht.

Italien ist EU- und Schengenland

Nützliche nautische Tipps für Yachtcharter Italien

Nördliche Adria

Wassertiefen

Beachten Sie, dass sich die Wassertiefen in den Karten meist auf mittlere Werte beziehen. Es kann bei Ebbe also durchaus weniger Wasser unter dem Kiel verbleiben – wenn überhaupt!

Intime Kenner des Reviers schwören daher auf Schiffe mit weniger als 1,50 Meter Tiefgang. Ideal dürften daher Hub- und Kimmkieler sein. Auch Katamarane sollen sich schon in die Lagunen verirrt haben.

Tiefenangaben

Sie werden feststellen, dass die in den Karten angegebenen Wassertiefen von den vom Lot angezeigten abweichen. Mehr wird selten, weniger fast immer angezeigt. Durch den in den Fahrrinnen ständig und oft stark laufenden Strom versanden diese schnell.

Navigation

In den Dalbenwegen der Lagune kann nur auf Sicht navigiert werden. Besonders in den sommerlichen Unwettern, wenn Regenschauer die Sicht einschränkt und Sturmböen für eine kurze, raue See sorgen, kann ein Segeltag schon mal im Schlick enden.

Tonnen und Marker werden Sie in den Lagunen meist vergeblich suchen, da die (für Yachten befahrbaren!) Kanäle ausschließlich mit Dalben gekennzeichnet sind. Was diese Ihnen alles sagen, sollten Sie schon wissen, bevor Sie in die Lagune einlaufen, um dort nicht gleich nach der Einfahrt aufzulaufen. Gute Segelführer erklären Ihnen die zahlreichen Details.

Auf keinen Fall sollten Sie Fahrten in der Lagune nachts oder bei schlechter Sicht einplanen!

Gezeiten

Der Tidenhub liegt im Schnitt bei einem Meter. Scirocco kann für extremes Hochwasser sorgen, anhaltender stürmischer Nordwind das Wasser so aus den Lagunen blasen, dass oft nicht einmal mehr die so oft bemühte Handbreit Wasser unter dem Kiel übrig bleibt.

Immer mit Strom müssen Sie bei den Einfahrten in die Lagunen und Flüsse rechnen, ebenso wie in den Kanälen der Lagunen. Meist ist er mäßig, doch kann er auch reißend wie ein Wildbach sein. Der Segelführer warnt besonders vor den Kanälen von Treporti und San Felice.

Immer an Bord sollten daher Gezeitentafeln sein. Der praktische ‚Callendario delle Marea‘ ist in allen Marinas erhältlich.

Ankerplätze

Wer auf die zahlreichen Full-Service-Marinas verzichten will, weil er die Stille der Lagunen sucht, wird nicht oft fündig. In den Kanälen sollte man nicht ankern, im Rest der Lagune ist das Wasser selten tief genug. Doch: Wer suchet, der findet! Auch in den Lagunen.

Canal Grande

Der Canal Grande in Venedig darf (und kann auch) von Yachten nicht befahren werden!

Sehenswertes für Yachtcharter Italien

Nördliche Adria

Chioggia

‚Venedigs kleine Schwester‘ hat sich viel von dem bewahrt, was Venedig einst war. Unser Tipp: Einen Capuccino in einem der Cafés auf dem Corso del Popolo, abends in einem der Lokale am Canale Vena essen und danach, bei einer Flasche lokalen Weines (Valpolicella oder Pinot Grigio), versacken.

Venedig

Auch wenn der Markusplatz unter den Touristenmassen zu versinken droht, kann man abseits des Trubels immer noch das Flair dieser einzigartigen Lagunenstadt in sich aufsaugen.

Grado

Der Liegeplatz im Stadthafen, inmitten des Kurortes, ist ein – wenn auch manchmal lautes – Erlebnis für sich. In den historischen Altstadtkern mit seinen Cafés und Restaurants hat man es von hier nicht weit: sie beginnt gleich hinter dem Heck des Schiffes.

Aquileia

Die romanische Basilika samt römischen Ausgrabungen brauchen sich selbst Segler nicht entgehen zu lassen. Sie müssen nur erst den Canale San Pietro, dann den Canale delle Teiada und schließlich noch den Fluss Natissa hoch tuckern, und schon liegen Sie in der Marina di Aquileia fast schon inmitten der als Weltkulturerbe eingestuften Ruinen.

Miramare

Das hoch über dem Meer thronende weiße Schloss von Erzherzog Maximilian, Bruder von Kaiser Franz Josef und unglücklicher Kaiser von Mexiko, ist das Wahrzeichen der Riviera Triestina. Ein Besuch ist Pflicht. Der kleine Bootshafen des Schlosses darf allerdings von Yachten nicht angelaufen werden und nähern sollte man sich ihm auch nur, soweit es die ausliegenden gelben Bojen erlauben.

Sardinien

Alghero

Die Altstadt gehört mit zum Schönsten gehört, was Sardinien zu bieten hat.

Castelsardo

Die Festung hoch über dem Hafen ist noch eindrucksvoller ist als jene von Cagliari.

Capo Testa

Mit den Felsformationen kann kein anderer Ort an der Gallura mithalten.

Olbia

Das Hafenviertel besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.

Cagliari

Das „Castello“ thront über der Stadt. Pisa hatte im 13. Jahrhundert mit dem Bau begonnen, doch kurz nachdem die Bollwerke fertig gestellt waren, wurden sie auch schon von Aragon erobert. Fortan durften nur Spanier innerhalb der Festungsmauern wohnen. Von hier aus wurden auch die Geschicke der Insel geleitet.

Porto Giunco
Eine der schönsten Ankerbuchten Sardiniens. Liegt auf der Ostseite direkt hinter Villasimius.

Cala Malfatano
Eine sehr geschützte Ankerbucht in der Nähe von Teulada. Von mehreren Hügeln umgeben, ist man hier auch bei stärkerem Wind geschützt. Der Grund ist allerdings teilweise verkrautet.

Carloforte
Carloforte hat etwas, was vielen anderen Orten auf Sardinien fehlt: Atmosphäre, Charme und dazu ein duftiges Stadtbild. Cafés gibt es an der Hafenpromenade so viele, dass Ihnen die Wahl schwerfallen wird. Noch größer ist die Auswahl an Restaurants.

Elba

Portoferraio
Die Höhepunkte eines jeden Elba-Törns sind Portoferraios Altstadt, Forte Falcone und Forte Stella sowie Napoleons Residenz, die Villa dei Mulini. Nicht zu vergessen: Ein Abend im Rund der ‚Darsena‘, des Hafens von Portoferraio.

Capoliveri
Ein einzigartiges Ensemble bietet der Kern dieses Bergdorfes. Malerisch, fotogen aber – besonders abends – auch touristisch überlaufen.

Poggio und Marciana Alta

Die beiden Bergdörfer hoch über Marciana Marina werden vom Massentourismus nur am Rande gestreift. Von Marciana Alta führt ein Wanderweg zur Kirche Madonna del Monte.

Monte Capanne
Von Marciana Alta führt eine Seilbahn auf den mit über tausend Meter höchsten Berg der Insel. Man kann ihn auch zu Fuß besteigen. Die Aussicht ist atemberaubend!

Fonte di Napoleone
Eine Quelle mit bestem Mineralwasser trägt den Namen des Kaisers. Sie liegt etwa 500 Meter westlich von Poggio, in Richtung Marciana Alta.

Sizilien

Vulcano
Die Besteigung des Gran Cratere auf Vulcano ist ein Pflichttermin. Mit etwas Kondition und gutem Schuhwerk, müssten die 400 Höhenmeter in den „Vorhof der Hölle“ für jeden zu machen sein. Als Belohnung gibt es einen, durch die schwefeligen Schwaden dieses immer noch tätigen Vulkans gefilterten, fantastischen Rundblick über das Revier.

Stromboli
Ein unvergessliches Erlebnis ist die Besteigung des Stromboli. Für die 900 Höhenmeter benötigen Sie beste Kondition, gutes Schuhwerk, warme Kleidung und – trotz des „Kraterführers“, der mittlerweile Pflicht ist – auch entsprechende Bergerfahrung. Wichtig: Sorgen Sie während Ihrer Abwesenheit für eine verlässliche Ankerwache auf dem völlig offenen Ankerplatz!

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