|
Yachtcharter Destinationen >
Länder >>
Frankreich
>>
Côte d'Azur / West
Korsika ist als »Berg im Meer« beschrieben worden und vom Schiff aus
gesehen bestätigt sich dieser Eindruck. Die Berge steigen am westlichen
Ufer abrupt in die Höhe. Die 992 km lange Küste besteht aus Steilfelsen,
an denen sich hoch aufspritzende Wellen brechen, und abgelegenen
sandigen Buchten. Korsika - das sind außerdem Wälder, Heide,
Granitgestein, Schnee und Orangenbäume.
Das trockene, teils gebirgige und relativ dünn besiedelte Landesinnere
ist mit Gestrüpp und Unterholz bewachsen, dem so genannten Maquis (aus
dem einheimischen Macchia, was soviel wie »Unterholz« bedeutet).
Verschiedenartige Sträucher und Kräuter bedecken das Land: Arbutus,
Mastix, Dornensträucher, Myrte, Wacholder, Rosmarin, Bergrosen, Agaven,
Pistazien, Fenchel, Erika, wilde Minze und Asphodill. Die Angehörigen
der Résistance, der französischen Widerstandsbewegung gegen die deutsche
Besatzung Frankreichs im 2. Weltkrieg, wurden Maquis genannt. Das wilde
Hinterland Korsikas hat den Banditen der Insel schon immer Unterschlupf
geboten, die Widerstandskämpfer mussten unter ähnlichen Bedingungen
leben. Heute wird dieses Gebiet Maquis genannt. Große Teile des
urspünglichen Waldgebietes sind erhalten geblieben, obwohl schon die
Griechen die schönen, großen, gerade gewachsenen Laricio-Pinien
abholzten. Diese Bäume, die bis zu 60 m hoch werden können, scheinen nur
hier zu gedeihen. Ihre Stämme eignen sich als Schiffsmasten und werden
auch heute noch als solche benutzt. Auf Korsika wachsen auch Korkeichen,
Kastanien und Olivenbäume.
Im Norden erstrecken sich die als La Balagne bekannten Tiefebenen, die
hauptsächlich mit Olivenhainen bewachsen sind und das Hinterland von
Calvis und der Ile Rousse bilden.
Im Süden liegt die strahlendweiße Stadt Ajaccio, in der man auf Schritt
und Tritt auf napoleonische Erinnerungsstücke stößt. Die Stadt bildet
einen Halbkreis um die ruhige Bucht und ist von bewaldeten Hügeln
umgeben.
Am Fuße des Kaps an der Nordspitze Korsikas liegt die malerische
Handelsstadt Bastia, in deren Altstadt die imposante Zitadelle steht.
Auch die aus Treppenstufen bestehenden Straßen, die durch gewölbte
Durchgänge und Torbögen miteinander verbunden sind, sind erhalten
geblieben. Sie enden alle am Vieux port. Der alte Hafen ist das ganze
Jahr hindurch sehr geschäftig. Der etwas weiter nördlich gelegene,
terrassenförmige St.-Nicholas-Strand trennt den alten vom neuen Hafen,
dem eigentlichen Handelshafen der Stadt.
Die korsische Küche ist im Wesentlichen einfach und das Meer, aus dem
auch der berühmte Hummer gefangen wird, ist Hauptnahrungsquelle.
Sanglier und Marcassin – junges und ausgewachsenes Wildschwein – wird in
der Saison entweder gebraten, geschmort und in einer Daube mit Rotwein
oder mit einer pikanten einheimischen Soße, Pribonata, serviert.
Schweine, die mit Kastanien gemästet werden, sind fester Bestandteil der
korsischen Küche, aus ihnen wird ein ungewöhnlich schmeckender Schinken
gemacht. Das Angebot an Gemüsesorten ist aufgrund des extremen Klimas
begrenzt.
Die Korsen lieben scharfe Gewürze, Kräuter werden viel verwendet. Die
Fischsuppe Dziminu ist der Bouillabaisse ähnlich, aber bedeutend
schärfer mit Pfeffer und Pimentos gewürzt. Süßwasserfische werden meist
gegrillt und frisch gefangener Aal (Capone) wird in Stücke geschnitten
und am Spieß über dem Holzfeuer gegart. Prizzutu, ein Räucherschinken
mit Pfefferkörnern, hat Ähnlichkeit mit dem italienischen Prosciutto,
wird aber zusätzlich mit Kastanien gewürzt. Eine beliebte
Zwischenmahlzeit ist Figatelle, eine Wurst aus Leber und getrocknetem
und gewürztem Schweinefleisch. Diese Wurst wird zwischen die Scheiben
eines besonderen Brotes gelegt und dann über dem Holzfeuer gegrillt.
Weißwein, Rosé und Rotwein werden in großen Mengen auf der Insel
produziert.
Yachtcharter Macinaggio
Der Hafen von Macinaggio ist der nördlichste Hafen an der Ostküste von
Korsika. Er wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert. Die
Ansteuerung ist bei Tage leicht, da der Ort die einzige Häuseransammlung
in diesem Küstenbereich ist. Yachten machen zuerst am Kai der Ostmole
fest und erhalten dann einen Platz angewiesen. Ankern ist im Hafen
verboten. Es liegen an allen Plätzen Moorings aus. Eine Tankstelle für
Benzin und Diesel liegt im Kopfbereich an der Ostmole. Alle Plätze haben
Strom und Wasseranschluß. Sanitäranlagen sind im Gebäude des Hafenamtes
vorhanden.Ausflugtip: Erkunden Sie von hier aus mit einem Leihwagen das
Cap Corse mit seinen reizvollen Bergdörfern.
Yachtcharter Bonifacio
Die historische Hafenstadt Bonifacio ist am Ende einer fjordartigen
Bucht im Süden Korsikas gelegen. Ihr Hafen gehört zu den reizvollsten
Naturhäfen des Mittelmeeres. Er ist absolut sicher und kann bei jeder
Wetterlage angelaufen werden. Bei Tage sind die Gebäude und Kirchen auf
der Halbinsel südlich des Hafens eine gute Ansteuerhilfe. In inneren
Teil des Hafens gibt es eine Reihe von Kais, an denen man festmachen
kann. Am Nordkai liegt der Yachtclub mit Restaurant, Toiletten und
Duschen. An der Ost- und Südpier befinden sich Wasserhähne und
Tankstellen. Hier findet man auch Restaurants, Läden und Supermärkte.
Reparatur- und andere Service-Möglichkeiten bestehen im Centre Nautique
de Bonifacio. Sollten in der Saison alle Plätze im Hafen belegt sein
oder will man in Ruhe ankern, bieten sich gute Ankerplätze in der
nördlichen Bucht Cala de la Catena an. Ausflugstip: Vom Hafen aus sollte
man auf jeden Fall mit dem Beiboot die Grotten der Kreidefelsen
erkunden.
Yachtcharter Ajaccio
Der korsische Urlaubsort an der wilden Westküste der Insel besitzt immer
noch seinen ursprünglichen Flair.
Typisch französische Restaurants und Cafes laden zum Genießen ein.Von
Ajaccio aus bestehen Fähr- und Flugverbindungen mit dem Festland.
Ajaccio - der Hafen und Yachthafen
Ajaccio ist der größte Handelshafen an der Westküste Korsikas, der auch
gute Liegemöglichkeiten für Yachten bietet. Er gilt als absolut sicherer
Hafen.
Die Ansteuerung bietet navigatorisch bei Tag und bei Nacht keine
Schwierigkeiten und ist bei jedem Wetter möglich. Yachten machen
üblicherweise im südlichsten Becken fest, entweder am stadtseitigen Kai
oder hinter der Mole, wo sich einige Schwimmstege befinden, die für
Yachten reserviert sind.
Der nördliche Hafen, Port de Plaisance de L`Amirauté, wurde zum
Sportboothafen ausgebaut. Hier befinden sich zur Zeit 60 Plätze für
Tranistyachten.
An allen Plätzen sind Strom- und Wasseranschlüsse vorhanden. Ca. 500m
nördlich dieses Hafenbeckens liegt ein Einkaufszentrum. In der Stadt
selbst gibt es ausreichende Versorgungsmöglichkeiten und Restaurants und
Hotels jeder Kategorie.
Yachtcharter Cote d Azur
Die Cote d`Azur zwischen der Blumenstadt Menton und dem Dauerhit
St.Tropez sowie die Küste weiter westlich davon bis zu den Iles
d`Hyères, ist auch unter Charterskippern der Inbegriff des Savoir Vivre.
In den zahlreichen Marinas liegen einige der teuersten Yachten der Welt,
der Trubel an Land ist jedem bekannt - die besten Restaurants, Boutiquen
und Nachtclubs warten auf Besucher, exotische Selbstdarsteller, bekannte
Stars und bescheidene Sternchen bevölkern die Küste.
Selbstverständlich hat das Revier jedoch auch andere Seiten: Die
Parfümstadt Grasse, das Künstlerdorf St. Paul-de-Vence, das Musée
Matisse bei Nizza oder Cousteaus Musée Oceanographique in Monaco sind
sehenswerte Ausflugsziele.
Das Segelrevier bietet zerklüftete Felsenküsten mit tiefen Buchten und
versteckten Stränden, die oft nur per Boot erreichbar sind. Beliebte
Ziele vor der Küste sind außerdem die verschiedenen Inseln - Ste.
Maguerite und St. Honorat vor dem Pointe du Croisette in Cannes, sowie
die drei Inseln du Levant, Port Cros und Porquerolles vor der Halbinsel
von Hyères.
Marseille
Die wunderschöne, von grünen Hügeln umgebene, gegen alle Winde
geschützte Bucht von Marseille wurde im 7.Jhdt. vor Christi von den
Griechen entdeckt. Sie gründeten dort eine Kolonie, die bald zu den
geschäftigsten Handelszentren im Mittelmeerraum zählte und sich in den
folgenden zwei Jahrtausenden immer weiter ausdehnte. Marseille ist die
lebhafteste Hafenstadt Frankreichs, ihr Stadtbild wird durch ein buntes
Völkergemisch geprägt.Vieux-Port - der Yachthafen von MarseilleDer
Vieux-Port ist der schönste Yachthafen von Marseille. Er liegt praktisch
im Stadtzentrum. Die Hafeneinfahrt wird von mächtigen,
mittelalterlichen Festungsanlagen gesäumt. Die Hafeneinfahrt führt
sowohl in den Yachthafen (Vieux-Port) als auch in den Handelshafen (Port
de la Joliette-Sud). Sie kann bei jedem Wetter sicher angelaufen
werden.Zu beachten ist, daß auch hier die Berufsschiffahrt immer
Vorfahrt hat. Am Nord-Kai vor dem Rathaus, einem prachtvollen Gebäude
aus dem 17.Jhdt. stehen einige Liegeplätze ausschließlich für
Transityachten zur Verfügung. Ruhiger und komfortabler liegt man in den
Clubs auf der S-Seite des Hafens. Hier stehen Wasser- und
Stromanschlüsse zur Verfügung. Die Tankstelle steht auf der
Backbord-Seite der Einfahrt bei den Lotsen. Ein Wochenmarkt findet 100m
östlich der Quai de Rive Neuve statt. Ansonsten gibt es genügend
Lebensmittelgeschäfte in unmittelbarer Nähe des Hafens.
Hyéres, Cogolin
Vor der Halbinsel von Hyères befinden sich in einem wunderbaren
Segelrevier drei reizvolle, gebirgige Inseln mit subtropischer
Vegetation. Auf Porquerolles lockt vor allem die Nordküste mit ihren
wundervollen Standstränden. Port Cros ist, wegen der zahlreichen
Quellen, die fruchtbarste der drei Inseln. Sie ist ein
Naturschutzgebiet, in dem organisierte Tauchgänge und Wandertouren
angeboten werden. Auf der Ile du Levant befindet sich eine der ältesten
Nudistenkolonien Europas.Port d`Hyères - der YachthafenIm bedeutendsten
Yachthafen dieser Region stehen insgesamt 1200 Liegeplätze zur
Verfügung. Die Ansteuerung ist problemlos. Gastyachten sollten sich im
Hafenbüro des Nord- oder des Süd-Beckens melden.An allen Liegeplätzen
gibt es Wasser- und Stromanschlüsse, Duschen, Toiletten und eine
Tankstelle sind vorhanden. In den ortsansässigen Betrieben können Sie
Reparaturen jeglicher Art ausführen lassen, im Einkaufszentrum finden
Sie eine große Auswahl an Lebensmitteln und mehrere Restaurants.Cogolin
- der YachthafenDie terrassenartig angelegten Wohnhäuser der Siedlung
`Marines de Coglin` umgeben einen großen, geschützten und sehr ruhigen
Yachthafen mit 1800 Liegeplätzen. Die Einfahrt in den Hafen ist bei Tag
und Nacht problemlos. Der Empfangskai liegt gut sichtbar in der
Hafenmitte unterhalb des Hafenbüros. Alle Liegeplätze haben Wasser- und
Stromanschluß, Duschen, Toiletten und eine Tankstelle sind vorhanden.Auf
der Werft werden Reparaturen aller Art durchgeführt. Yachtausrüster,
Boutiquen und Restaurants haben sich um das Bassin de la Galiote
niedergelassen, Lebensmittel bekommen sie im Casino-Supermarkt.
Antibes
Der Name des 63000 Einwohner zählenden Ortes leitet sich vom
griechischen "Antipolis" ab. Die erste Siedlung wurde hier schon im 4.
Jhdt. v.Chr. gegründet.
Die von mittelalterlichen Mauern umgebene Altstadt zählt zu den
bezauberndsten an der ganzen Cote d`Azur. Der internationale Flughafen
von Nizza liegt 18 km entfernt.
Port-Vauban - der Hafen und Yachthafen von Antibes
Der alte Hafen von Antibes sowie der Naturhafen von Saint-Roche wurden
vor 25 Jahren zu einem der bedeutendsten Yachthafen der Küste, dem
Port-Vauban ausgebaut. Tagsüber ist die Altstadt an dem auffälligen Turm
`du Recrutement` zu erkennen.
Beim Einlaufen ist der Molenkopf weit zu umfahren und die Betonnung der
5-m-Linie zu beachten. Man meldet sich dann zuerst am Empfangskai
unterhalb des Kontrollturms. An allen Liegeplätzen des Hafens gibt es
Wasser und Strom.
Duschen und Toiletten und eine Tankstelle stehen zur Verfügung. Auf den
Werften am W-Ufer der Anse Saint-Roch werden Reparturen jeder Art
ausgeführt. Lebensmittel sind im Ort, insbesondere auf dem Markt,
erhältlich.
Elba ist das ideale Ausgangsrevier für Törns ohne Streß. Rund um
Napoleons erste Ferieninsel liegt, ein herrliches Segelrevier. Die
Inseln des Toskanischen Archipels (Gorgona, Capraia, Elba, Pianosa,
Montecristo, Giglio und Giannutri) sind fast alle felsig und ragen steil
aus dem Meer auf. Die Küstengewässer sind daher durchweg tief und frei
von heimtückischen Flachs.
Marina Marciana - der Yachthafen
Der kleine Hafen an der Nordküste von Elba bietet sichere Liegeplätze.
Zur Ansteuerung orientiert man sich an der massiven Turmruine am
Nordwestende des Hafens, außerdem sind die starke Schutzmauer der Mole
und das ausgedehnte Ortszentrum in der Bucht südlich des Hafens zu
erkennen. In der Nordwestecke des Hafens befindet sich eine Tankstelle.
Wasseranschlüsse sind an der nordwestlichen Pier und auf dem T-förmigen
Schwimmsteg vorhanden. An der Uferstraße und im Ort gibt es Restaurants,
Hotels und Läden aller Art..
lba selbst hat viele landschaftliche Gesichter. Im Westen weist die
Insel beinahe alpine Züge auf, der "Monte Capanne" liegt 1018 Meter über
dem Meeresspiegel. Im Inselinneren zeigt Elba seine eher toskanische
Seite: sanfte Hügel, bedeckt von grüner Macchia oder auch bestanden von
Olivenhainen und Weinbergen, die oft bis an die weiten Sandbuchten am
Meer heranreichen.
|